Flößerei im Postkartenformat

Mehr als 200 historische Postkarten zur Flößerei von allen Kontinenten im Museum am Markt zu sehen – Neue Sonderausstellung „Flößerei im Postkartenformat“ startet am 1. April mit Originalen aus mehr als 40 Ländern der Erde

Flößerei gehört zu den frühesten Formen des Transports von Materialien und Menschen. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Flößerei weiter, angepasst an die Lebensbedingungen vor Ort. Flößerei in verschiedenster Form fand und findet sich bis heute in vielen Teilen der Erde.

Die Flößerei gehörte dank ihrer Dynamik, der Faszination für die manchmal gigantische Größe der Wasserfahrzeuge, aber manchmal auch im Rückgriff auf einen romantisierenden Blick auf die vorindustrielle Vergangenheit zu den beliebten Postkartenmotiven.

Eindrücke unterschiedlicher Flößereitechniken lassen die Ausstellungsbesucher um die Welt reisen. Die Sonderschau lädt jetzt zu einem weltumspannenden Vergleich ein. Postkarten sind dafür Botschafter von herausragendem Wert.

Erleben Sie beeindruckende Zeugnisse der Flößerei in allen Kontinenten von Schiltach bis ins westafrikanische Gabun oder von Korea bis Bolivien.

Die Flößerei geht – die Postkarte kommt: Während in den 1890er Jahren die Flößerei zurückgeht und in Schiltach sogar endete, setzten sich gleichzeitig dank des technischen Fortschritts die Ansichtskarten zur Übermittlung von Nachrichten und Bildeindrücken durch. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden dann allein in Deutschland mehr als eine Milliarde Karten pro Jahr verschickt.

Die Ausstellung ist im Museum am Markt geöffnet bis zum 3. Oktober.

Der Eintritt ist frei.

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