Neues Buch: Die Herzöge von Urslingen in Schiltach

Hans Harter, Jakob Wolber und Bürgermeister Thomas Haas

Buchvorstellung „Die Herzöge von Urslingen in Schiltach“(von links): Autor Dr. Hans Harter, Produzent Jakob Wolber und Bürgermeister Thomas Haas
Text und Foto: Rombach

In einer gemeinsam Veranstaltung der Stadt Schiltach und der Schiltacher Mitgliedergruppe des Historischen Vereins für Mittelbaden anlässlich der Kulturnacht stellte der gebürtige Schiltacher Hans Harter am Freitag im Lesesaal des Lehengerichter Rathauses vor einem zahlreichen Publikum sein neues Buch „Die Herzöge von Urslingen in Schiltach“ vor. Es ist sein drittes Werk für die bis jetzt fünfbändige Reihe der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Schiltach“.

„Ich freue mich über die große Resonanz, die die Buchvorstellung findet“, sagte Bürgermeister Thomas Haas in seiner Grußadresse und würdigte dabei das Wirken und die Arbeit des Autors sowie der reaktivierten Mitgliedergruppe des Historischen Vereins für Mittelbaden, „die auf gutem Wege ist, die Schiltacher Historie weiter aufzuarbeiten“. Das neue Buch beleuchte mit Deutlichkeit die Herzöge von Urslingen in Schiltach, die bekanntlich der Stadt das Wappen mit den drei roten Schilden im weißen Feld gegeben hätten, Hoheitszeichen der Kommune seit Jahrhunderten bis heute.

Jakob Wolber von der „Wolber Kommunikation und Print“ in Hausach, der für die Produktion des neuen Buches verantwortlich zeichnet, erläuterte Einzelheiten der Druckherstellung. Das 112 Seiten umfassende Buchwerk wurde säurefrei auf bestem Naturpapier gedruckt. Pergaminseiten sind mit aufgenommen. Die in Rot gehaltene Buchvorderseite zeigt den letzten Urslinger von Schiltach, die Burg Schiltach und Kampfszenen. Die Rückseite weist den Wappenlöwen des Marktbrunnens auf. Zahlreiche Bilder begleiten den Buchtext und „machen Lust aufs Lesen“.

Hans Harter vermittelte anhand von Buchbildern einen Einblick in den Aufbau und den Inhalt seines neuen Werkes. Er ließ dabei die Zuhörer einen Gang durch die Zeit miterleben , als nach einander drei Herzöge von Urslingen die Herren von Burg und Stadt Schiltach waren, wies auf ihre Ämterfunktionen, ihre teils umstrittenen Tätigkeiten hin und erinnerte letztlich an ihren Abstieg, an den Verkauf von Burg und Stadt an Württemberg und an viele weiteren Ereignisse. Er machte aufmerksam auf die Wappenentwicklung und die vielen Spuren, die in Schiltach und weiteren Orten zu den Urslingern führen. Viel Interessantes ließ der Autor bei seiner Buchpräsentation ungenannt, das nun der Leser im neuen Buch selbst erkunden muss. Mit einem Dank an alle Förderer der Buchherausgabe und einem auf die Urslinger bezogenen Gedicht der Schrambergerin Emma Haaser beschloss Harter seine Bucheinführung.

Der Sprecher der Mitgliedergruppe des Historischen Vereins, Peter Rottenburger, dankte Bürgermeister Haas und dem Gemeinderat für die ideelle und finanzielle Unterstützung der heimatgeschichtlichen Forschung. Den Autor Dr. Hans Harter nannte er einen „bekennenden Schiltacher“, der mit seinen intensiven Heimatforschungen und seinen Buchwerken ein „Glücksfall“ für Schiltach sei. „Für all sein Wirken danken wir Hans Harter“, schloss Rottenburger. Das neue Harter-Buch ist im örtlichen Buchhandel und bei der städtischen Tourist-Info erhältlich.

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