Arbeiten im Kirchberg- und Schlossbergtunnel in Schiltach
Einseitige Sperrung der Tunnels erforderlich

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden im Kirchberg- und Schlossbergtunnel im Zuge der Bundesstraße B 294 in Schiltach betriebstechnische Einrichtungen nachgerüstet. Hierzu gehören im wesentlichen Verbesserungen durch aktive Leiteinrichtungen, eine neue Orientierungsbeleuchtung und Fluchtwegkennzeichnung sowie der Einbau von Sperrschranken vor den Tunnelportalen.

Diese Arbeiten beginnen am 7. August mit der Einrichtung der Umleitungsstrecke und enden spätestens am 15. Oktober 2008.

In beiden Tunnel ist eine einstreifige Verkehrsführung vorgesehen und zwar im Kirchbergtunnel mit Fahrtrichtung Schramberg und im Schlossbergtunnel in Fahrtrichtung Alpirsbach. In Fahrtrichtung Wolfach erfolgt die Verkehrsführung über die Hauptstraße durch die Ortsdurchfahrt Schiltach zur Umgehung der beiden Tunnels. Für Schiltach bedeutet dies konkret: Sämtlicher Verkehr in Richtung Westen wird über die Hauptstraße geleitet, sowohl von Freudenstadt, als auch von Schramberg kommend. Hierdurch wird es in der historischer Altstadt sicherlich immer wieder zu Behinderungen kommen, insbesondere an der Engstelle im Bereich des Gasthauses „Adler“ mit seinem schönen, aber in den Straßenraum ragenden Erker.

Die Schramberger Straße wird zur Vermeidung von „Abkürzungsfahrten“ stadteinwärts abgehängt, um Staus in der Stadtmitte zu vermeiden. Hierdurch entfallen während der Bauphase auch die Bus-Haltestellen „Schlossmühle“ und „Stadtmitte/Brücke“. Die Fahrgäste aus dem Bereich „Ziegelhütte“ werden gebeten, auf die Haltestelle „Bahnhof“ (SBG-Busse Richtung Schramberg) auszuweichen. Die „Schramberg-Busse“ fahren vom Bahnhof aus zunächst Richtung „Am Hohenstein“ und dann schließlich durch den Kirchbergtunnel weiter.

An der Einmündung der Hauptstraße in die B 294 („Obere Säge“) beim Nordportal des Schlossbergtunnels wird zur besseren Verkehrsregelung eine transportable Lichtsignalanlage installiert.

Die Bevölkerung und die Verkehrsteilnehmer werden für die Einschränkungen um Verständnis gebeten. Das ausführende Unternehmen ist bemüht, die Arbeiten so zügig wie möglich durchzuführen. Sobald der unvermeidliche „Spuk“ vorüber ist, weiß man den Segen der 1991 in Betrieb gegangenen Stadtumfahrung sicherlich wieder ganz anders zu schätzen. Zumal die Straßenbauverwaltung bereits angekündigt hat, in wenigen Jahren eine größere Baumaßnahme in den Tunnels vornehmen zu müssen, in deren Folge beide Röhren vermutlich für einige Zeit komplett gesperrt werden müssen. Pressemeldungen hierzu war zu entnehmen, dass 2011 mit dieser umfangreichen Sanierung gerechnet werden muss.

Kontakt

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