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Städtlewecken 2008 in Schiltach

Am schmotzigen Dunschdig trafen sich die Städtlewecker pünktlich um 5.30 Uhr beim Raiffeisenmarkt, wo sie von Hartmut Brückner in Empfang genommen wurden und ihre selbstgebastelten Bläpser verteilten. Punkt 6 Uhr begrüßte Ed Moser die Narren nach lauten Böllerschüssen von „Patronen Karle“ aus Alpirsbach mit lautem „Uff-Stau“ und launigen Worten.

Unter Führung von Fahnenträger Uli Esslinger und lautem Trommelschlagen von Narrenzunftvertretern setzte sich der närrische Lindwurm anschließend in Richtung Bäckerei Seifert in Gang, es folgte eine Station der Familien Fehrenbacher, Bösel und Weck. In der Schramberger Straße gab es eine „Haltestelle“ bei den Familien Berberich und Schwientek sowie bei der aktiven „Städtleweckerin“ Rita Schmider. Es folgte der Marsch über das „Rösslebergle“ zu den Familien Esslinger, Zahradnik, Langenbacher, Fliegert und Gölles und überall wurden die Frühaufsteher bestens mit kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken versorgt. Einen Schnaps gab es bei Edgar Baumann im Hinteren Städtle“, dem ein Besuch bei „Schetter“ im „Alten Spittel“ folgen sollte.

Herzlich willkommen geheißen wurden die Narren im Gottlob-Freithaler-Haus, wo sie die Heimbewohner und Mitarbeiter ebenfalls mit närrischem Gesang und lautstarkem „Uff-Stau“ auf die kommende Hauptzeit der Fasnet im Flößerstädtle einstimmten.

Die Grundschulkinder warteten schon sehnsüchtig auf die Städtlewecker, die den Narrensamen gegen 10 Uhr vom Schulalltag erlösten und angeführt von Rektor Klaus Langenbacher mit dem Schiltacher Narrenmarsch auf den Lippen und aus den Instrumenten in Richtung Markplatz zogen, wo sich eine imposante Polonaise durch die „verstaubten“ Amtstuben des Rathauses anschloss. Belohnt wurden sie mit gesponserten Gummibärle vom Bärentreff und einer heißen roten Wurst aus dem „Stadtsäckel“.

Bürgermeister Thomas Haas und Städtlewecker Ed Moser freuten sich über die riesige Anzahl von Jungnarren. „Jetzt haben die Narren die Macht im Städtle“ kündigten beide die abendliche Schlüsselübergabe an, nach welcher Schultes Haas seine Amtsgeschäfte in närrische Hände legt, so dass erst am Aschermittwoch wieder normale Verhältnisse im historischen Rathaus einkehren werden.

Die Verantwortlichen des Städtleweckens freuten sich besonders über die große Zahl an auswärtigen Narren, die schon in den frühen Morgenstunden den Weg ins Flößerstädtle fanden, um gemeinsam mit den einheimischen Frühaufstehern durch die Altstadt zu ziehen. Auch Schiltachs Bevölkerung hat sich schon sehr früh aus den Federn begeben und die Weck-Kompanie begeistert aus geöffneten Fenstern gegrüßt – von den großartigen Empfängen an den „Haltestellen“ ganz zu schweigen. Ganz spontan gab es auch zahlreiche „Treppleschwätzer“, die den Tag auf ihre ganz eigene Art begrüßten.

„Ein herzliches und närrisches Dankeschön“ an alle Beteiligten gab es dann schließlich auch vom Aufsichtsrat der Städtlewecker, die sich über den gelungenen Auftakt des Schmotzigen Dunschdig aufrichtig freuten.


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