Gelungener Maischerz mit Anspielung auf ein reales Problem:

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Schlechte Scherze zum 1. Mai

In diesem Jahr häufen sich die Klagen geschädigter Mitbürger wegen schlechter Maischerze. So wurden nicht nur Blumenschalen und andere Deko-Utensilien gestohlen, sondern auch Gebäude und Autos mit Farbe und Eiern beschmiert.

Teilweise haben die Eigentümer daher die Polizei eingeschaltet und Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Die Stadtverwaltung appelliert an die meist jugendlichen Verursacher, ihr Verhalten kritisch unter die Lupe zu nehmen und darüber nachzudenken, ob solche Aktionen noch „im Sinne des Erfinders“ sind. Sobald ein Straftatbestand wie Sachbeschädigung oder Diebstahl erfüllt ist, handelt es sich eindeutig nicht mehr um einen reinen Maischerz oder ein Kavaliersdelikt. Selbstverständlich werden die Verursacher auch zur Verantwortung gezogen.

Dass es auch anders geht, haben die Zeitgenossen bewiesen, die den Marktplatz mit zahllosen, selbst hergestellten, künstlichen Hunde-Häufchen verziert haben und damit das Thema „Hundekot auf dem Sportplatz“ auf die Schippe nahmen. Mit Steckbriefen und der Aufschrift „Wanted“ wurde gleichzeitig nach den ursächlichen Hunden gesucht. In diesem Fall kam es zu keinerlei Beschädigungen und auch der Aufräum-Aufwand hielt sich in Grenzen. Es hat sich somit jemand sehr viel Mühe gemacht, einen gelungenen Maischerz durchzuführen, ohne andere zu schädigen – so kann es auch gehen!

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