Hansgrohe Galvanik
Dank an die Belegschaft: Die Hansgrohe AG schüttet 2008 an ihre Belegschaft in Deutschland eine Sonderprämie von 1,1 Millionen Euro aus

Siegfried Gaensslen
Hansgrohe Chef Siegfried Gänßlen sieht das Unternehmen trotz Konjunkturflaute gut gerüstet für die Zukunft und will die „Krise als Chance nutzen, um die Marktposition weiter auszubauen.“

Prämie für fortgesetztes Wachstum
Die Hansgrohe AG beteiligt ihre Belegschaft auch 2008 am Unternehmenserfolg

Angesichts der insgesamt positiven Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr hat der Vorstand der Hansgrohe AG (www.hansgrohe.com) entschieden, auch 2008 an die Beschäftigten an den deutschen Standorten eine Sonderprämie auszuschütten. Auf insgesamt 1,1 Millionen Euro beläuft sich die Zusatzzahlung, mit der sich der Armaturen- und Brausenspezialist mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald zum Jahresende bei seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren Beitrag zum fortgesetzten Unternehmenswachstum. „Obwohl die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise inzwischen auch die Sanitärbranche erreicht haben“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Hansgrohe AG, Siegfried Gänßlen, „setzen wir auch 2008 unseren Wachstumskurs fort. Umsatz und Ertrag werden neue Bestmarken erreichen, in vielen Märkten haben wir unsere Position verbessert und Marktanteile gewonnen. Auch dank der hohen Leistungsbereitschaft und des großen Einsatzes unserer Belegschaft, der wir dafür mit der erneuten Prämienzahlung Dank sagen wollen.“

„Krise als Chance nutzen“

Gleichzeitig betonte der Hansgrohe-Chef, dass sich das Unternehmen auch angesichts der konjunkturellen Abkühlung für die Zukunft gut gerüstet sieht: „Selbstverständlich beobachten und analysieren wir die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage und ihre Auswirkungen auf die Märkte sehr sorgfältig. Auch Hansgrohe spürt natürlich die Folgen des einsetzenden Konjunkturabschwungs. Dies gilt vor allem für das Geschäft in den USA, Großbritannien oder Spanien. Aber wir haben unsere Hausaufgaben rechtzeitig gemacht und sind daher gut aufgestellt, um auch die Herausforderungen der Krise zu meistern.“ Dank einer überdurchschnittlichen hohen Eigenkapitalquote, die das Unternehmen weitgehend von Fremdkapital unabhängig macht, dank der 2008 weiter ausgebauten internationalen Marktpräsenz sowie der außerordentlichen Innovationsstärke bei Produkten und Prozessen werde der Schiltacher Bad- und Sanitärspezialist „die Krise als Chance nutzen, um die erreichte Position zusammen mit Partnern und Kunden offensiv weiter auszubauen.“

So kündigte Siegfried Gänßlen ein „wahres Feuerwerk echter Innovationen“ für das kommende Jahr an. „Unser Ansatz ist, die Bereiche zu identifizieren, die – auch in der Krise – Wachstumspotentiale bieten und in die daher zu investieren sich lohnt. Als einer von ganz wenigen Mittelständlern und als einziges Unternehmen der hiesigen Sanitärbranche stecken wir zum Beispiel im Moment gerade verstärkt Kapital in die RFID-Technologie, um unsere Logistikprozesse zu optimieren und den Nutzen für unsere Kunden zu erhöhen.“

Überdies arbeite die Hansgrohe AG – unabhängig von der jeweiligen Konjunkturlage – bereits seit Jahren im Rahmen des Programms „Hansgrohe Plus 21“ kontinuierlich und systematisch an einer Steigerung der Effizienz. „Wir drehen in allen Bereichen und über alle Tochtergesellschaften hinweg buchstäblich jeden Stein um und prüfen, was sich besser, also auch kostengünstiger machen lässt. Auf diese Weise haben wir in den letzten sechs Jahren Einsparungen von mehr als 60 Mio. € erzielt. Dies erspart uns harte Einschnitte, wenn es einmal nicht so gut läuft.“ Zudem ließen die seit langem vereinbarten flexiblen Arbeitszeitmodelle dem Unternehmen mit einem Inlandsproduktionsanteil von 80 Prozent genug Luft zum Atmen, während andere erst darüber verhandeln müssten. „Natürlich sind wir uns dessen bewusst, dass uns 2009 nichts geschenkt werden wird. Wir haben aber in den letzten Jahren die Basis gelegt, um flexibel reagieren zu können und aus dieser Krise gestärkt hervorzugehen.“

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