Waldkrippe am Haldenweg kann wieder bewundert werden

Der Schiltacher Revierförster Holger Wöhrle hat seine Waldkrippe erneut aufgebaut. Sie befindet sich am so genannten Haldenweg von „Vor Kuhbach“ in Richtung Schenkenzell, nur etwa 300 Meter vom Bahnübergang bei „Vor Kuhbach“ entfernt. Der Weg ist gut begehbar und die Krippe leicht zu erreichen. Sie steht unter einem Felsvorsprung, ist aus Holz gezimmert, und bewundert werden können Maria und Josef mit dem Jesuskind in der Futterkrippe sowie Esel und Ochse. Sämtliche Figuren hat der Förster mit der Säge kunstvoll aus heimischem Stammholz hergestellt. Der Bethlehemstern steht über der Krippe. Er musste diesmal mit schwerem Gerät nach oben gehievt werden. Kerzenlichter entlang des Weges geleiten hin zur göttlichen Familie, und auch die Krippe selbst ist mit brennenden Kerzen ausgeleuchtet. Der warme Lichtschein verstärkt die weihnachtlich-heimelige Atmosphäre, und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit kommen die vielen Lichterpunkte zur vollen Ausstrahlung.

Dieses Ereignis, vor einigen Jahren begonnen, ist bereits zur festen Tradition geworden. Und sicherlich werden wie in den Vorjahren auch diesmal wieder Hunderte von Besuchern und Interessierten kommen, darunter ganze Familien, um diese besondere Krippe vor Ort hautnah zu erleben. Holger Wöhrle freut sich, wenn die Besucher Teelichter mitbringen und erloschene Kerzen ersetzen. Überdies hat er ein Helferteam eingesetzt, das an bestimmten Tagen, an Wochenenden und Weihnachten, für den Lichter-Ersatz sorgt. Die Krippe ist bis Dreikönig zu sehen und wird dann wieder abgebaut.

Holger Wöhrle bringt sich übrigens in vielfältiger weiterer Weise in den Dienst für die Allgemeinheit ein, so beim Bauernmarkt, in den Museen, in Schulen und in Kindergärten, wo er überall die Natur und insbesondere den Wald mit dem vielfältigen Leben den Menschen nahe bringen will.


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