Ausbildungsfähigkeit weiter verbessern
Schulpräsident Siegfried Specker zu Gast bei Hansgrohe AG in Schiltach

Bei einem Besuch der Hansgrohe AG (www.hansgrohe.com) an ihrem Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald informierten sich der Schulpräsident des Regierungspräsidiums Freiburg, Siegfried Specker, und sein Stellvertreter Alexander Sutor eingehend über das Ausbildungskonzept des Armaturen- und Brausenherstellers. „Wir wollen“, erläuterte Siegfried Specker den Grund seiner Visite, an der auch die Leiter der Gewerblichen Schulen in Rottweil und Schramberg sowie der Kaufmännischen Schulen in Hausach teilnahmen, „mit wichtigen Wirtschafts- und Ausbildungsbetrieben der Region ins Gespräch kommen.“ Dieser Dialog solle vor allem dazu dienen, die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den ausbildenden Betrieben weiter zu verbessern, um in einer intensiven Kooperation die Stärken der jeweiligen Lernorte im Interesse der Auszubildenden zu nutzen. Die Jugendlichen sollen damit möglichst optimal auf die Anforderungen der Wirtschaftsunternehmen, „aber natürlich auch der Gesellschaft allgemein vorbereitet werden“. Hansgrohe-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Hammann, Personalchef Thomas Egenter und Ausbildungsleiter Dietmar Gebert, die die Delegation aus Freiburg empfingen, begrüßten diese Initiative ausdrücklich. „Wir stehen im engen Kontakt mit den Schulen rund um unsere Standorte“, so Karl-Heinz Hammann, „denn der gegenseitige Austausch trägt auch dazu bei, die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgängerinnen und -abgänger zu erhöhen. Umso mehr freut es uns, dass hier auch vonseiten des Regierungspräsidiums große Gesprächsbereitschaft besteht.“ Mit einer überdurchschnittlich hohen Ausbildungsquote von 6,8 Prozent und einem Angebot von 19 Ausbildungsberufen zählt die Hansgrohe AG zu den Top-Ausbildern der Region.

Qualität der Ausbildung

Die Hansgrohe-Vertreter betonten dabei, dass für die Qualität der Ausbildung heute nicht allein die vermittelten Fertigkeiten im Beruf entscheidend seien, sondern darüber hinaus Sprachkenntnisse, Flexibilität, Teamfähigkeit und kulturelle Offenheit immer wichtiger würden. „Als weltweit tätiges Unternehmen“, so Karl-Heinz Hammann, „müssen wir zum Beispiel unsere Auszubildenden auch fit machen für internationale Einsätze.“ In diesem Zusammenhang machte auch Personalleiter Thomas Egenter deutlich, dass sich die Wirtschaft hier mehr Unterstützung durch die Schulen wünsche, diese aber häufig sogar den Englischunterricht reduzierten. „Wir organisieren inzwischen selbst Englischkurse für unsere Auszubildenden, weil das schulische Angebot nicht ausreicht.“ Die Schulen, aber auch die Lehrkräfte müssten generell den gestiegenen Qualitätsanforderungen an potentielle Auszubildende Rechnung tragen. Dies gelte auch, weil sich die Anforderungen durch die dynamische Entwicklung von Technologien immer schneller änderten. „Nicht von ungefähr bieten wir auch Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit an, bei uns Praktika zu absolvieren“, ergänzt Ausbildungsleiter Dietmar Gebert, „Auf diese Weise erfahren die Pädagoginnen und Pädagogen ganz praxisnah, worauf es uns ankommt, und können so gezielt die Ausbildungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler verbessern.“

Auszubildende unterhalten sich mit dem Schulpräsidenten

Topfit für den Einsatz auch im Ausland: Der angehende Hansgrohe Mechatroniker Julian Kopp erklärt Schulpräsident Specker (re.) auf Englisch, wie das von seinen Kollegen und ihm entwickelte Mehrfachwerkzeug funktioniert.

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