• Heimleiter Uli Esslinger

    Heimleiter Uli Esslinger freut sich über die gelungene Sanierung

Besichtigungsmöglichkeit des Gottlob-Freithaler-Hauses

Gottlob-Freithaler-Haus

Der Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell ist ein großer Wurf gelungen. Die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung ihres Pflegeheimes in Schiltach, des Gottlob-Freithaler-Hauses, konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. Am Samstag, 27. Januar, hat die Bevölkerung von 11 Uhr bis 17 Uhr Gelegenheit, bei einem “Tag der offenen Tür“ das Haus zu besichtigen. Musterzimmer sowie sämtliche Funktions- und Allgemeinräume können dabei in Augenschein genommen werden und natürlich werden auch alle anstehenden Fragen gerne beantwortet und alle relevanten Informationen gegeben. Auch die weiteren Einrichtungen der Sozialgemeinschaft, die Sozialstation, die Tagespflege “Oase“ und der “Treffpunkt“ werden präsent sein und über ihre Angebote und ihre Arbeit eingehend informieren. Die Ensembles “Kraut und Rüben“ und “Die drei Seppen“ übernehmen beim Rahmenprogramm die musikalische Gestaltung, eine Kinderbetreuung wartet auf die jungen Gäste, und bei einem kulinarischen Angebot kann gesellig verweilt werden.

Nach langen Überlegungen und nach Beratung mit vielen Experten hatte sich der Verwaltungsrat der Sozialgemeinschaft unter Vorsitz von Peter Rottenburger zur Sanierung des Heimes entschlossen. Das Haus sollte aktualisiert sowie den Notwendigkeiten und den Erwartungen der heutigen Zeit angepasst und auf Zukunft angelegt werden, und das scheint nun, voll gelungen zu sein. Die Verantwortlichen des Offenburger Paul-Gerhardt-Werkes haben auf der Basis des bestehenden Kooperationsvertrages ihre Erfahrungen hilfreich eingebracht. Nach den Plänen des Architekturbüros Janasik aus VS-Villingen wurde die Maßnahme umgesetzt. Vor vier Jahren begann die Umgestaltungsphase. In drei Bauabschnitten wurde sie bewältig, zunächst der Eingangsbereich, dann der Südflügel und schließlich der Nordflügel. Das Personal, die Heimbewohner und die Angehörigen haben unter der Regie von Heimleiter Uli Esslinger und Pflegedienstleiterin Katja Hirth sowie Küchenleiterin Gertrud Heinzmann mit großer Geduld, mit Verständnis und Ideen zum nahezu reibungslosen Ablauf des Projektes großartig mitgeholfen. Dank des Entgegenkommens vom Immobilienunternehmen Ulli Nagel konnten während der Bauzeit 16 Heimbewohner in nahen Seniorenwohnungen untergebracht werden.

Pflegedienstleiterin Katja Hirth in einem der neuen Zimmer
Pflegedienstleiterin Katja Hirth


Die Zimmer des Gottlob-Freithaler-Hauses sind jetzt größer, heller und freundlicher. Insbesondere die Nasszellen erfuhren eine wichtige Vergrößerung und Verbesserung. 81 Pflegeplätze wurden geschaffen, in 74 Einzelzimmern und sieben Doppelzimmern, darunter ein Zimmer für die Kurzzeitpflege. Das so genannte Wohngruppenkonzept wurde verwirklicht. Vier Wohngruppen, durch Namen und Farbgebung gekennzeichnet, sind entstanden. Im Mittelpunkt des Allgemeinbereiches der Wohngruppen befindet sich jeweils eine so genannte Therapieküche mit angegliederten Aufenthaltsräumen. Im Hanggeschoss stehen fünf Seniorenwohnungen zur Anmietung zur Verfügung. Neu angelegt wurden die übersichtlichen Verwaltungsräume, die Wäscherei, der Frisörsalon und die Oase, die Tagespflegeeinrichtung, die derzeit täglich zehn Personen aufnimmt. Die Allgemeinräume des Hauses können übrigens zu privater Verwendung, zu privaten Feierlichkeiten und Ähnlichem angemietet werden. Die neuen Außenanlagen bieten künftig einen Rundweg und vermehrte Sitzmöglichkeiten. Insgesamt 6,6 Millionen Euro muss die Sozialgemeinschaft für das Gesamtprojekt schultern. Allerdings gibt es eine angemessene Förderung durch Land und Landkreis.

Jetzt steht noch die Sanierung der Küche und des so genannten Schlossbergsaales, des großen Veranstaltungsraumes, an. Dank namhafter Spenden der Sparkasse Wolfach sowie der beiden Gemeinden Schiltach und Schenkenkenzell kann auch diese dringend erforderliche Sanierung von Küche und Saal gemeistert werden.


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