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Ferienprogramm läuft gut an - Begegnung mit den vier Elementen

Vierzig begeisterte und lernhungrige Kinder, aufgeteilt in Gruppen, hatten beim Schiltacher Sommerferienprogramm eine Woche lang eine intensive Begegnung mit den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer. Die Mitarbeiterinnen des kommunalen Jugendbüros Gabi Herrmann-Biegert und Melanie Stange hatten die Leitung und lieferten die Ideen zu den einzelnen Aktionen, unterstützt von neun mithelfenden Betreuerinnen. Der morgendliche Treffpunkt war beim Stadtbrunnen auf dem Marktplatz, das Standquartier droben auf dem Schlossberg. Mit einem Erdtag  begann das Projekt. Die jungen Leute stellten Erdfarben her. Jedes von ihnen malte auf Leinenstoff je ein Motiv und durfte das vollendete Malwerk als Wandbehang mit nach Hause nehmen. Der zweite Tag war dem Wasser gewidmet. Mit ihren selbst gefertigten Keschern und angetan mit Gummistiefeln bestiegen sie den Kuhbach. Sie erkundeten dabei die Tier- und Pflanzenwelt in diesem Fließgewässer, untersuchten die Gestaltung der Uferzonen und lernten die große Bedeutung von Wasser kennen. Mit erläuternden Theaterstücken wurden die jeweiligen Tagesthemen ergänzt. Gemeinsam erfolgte die tägliche Mittagsverköstigung, hergestellt in der Küche von Beate Brede.

Breiter Raum wurde dem Wind gegeben. Die beiden Leiterinnen und ihr Helferteam arrangierten Unterhaltungs- und Lernspiele zum Windthema, und großen Spaß machte überdies die Herstellung von interessanten Windklangspielen. Tags darauf war ein Ausflug zum Lotharpfad droben an der Schwarzwaldhochstraße mit ins Programm aufgenommen. Dort erlebten die Kids und ihre Begleitung eine aufschlussreiche Führung mit Vertretern des Naturschutzzentrums "Ruhestein" und erfuhren dabei vieles über die Wucht des einstigen Lotharsturmes, seine vielfältigen Auswirkungen, die Gewalt der sich bewegenden Luft und die Lebenskraft der Natur. Das Feuer stand im Mittelpunkt des Abschlusstages. Der rechte Umgang mit Feuer und eine vielseitige Feuerkunde war dabei ins Lernprogramm mit aufgenommen. Ohne Feuerzeug und ohne Streichholz, sondern allein durch Reibung gelang das Entfachen eines Feuers. Die jungen Feuerexperten stellten Zeichenkohle her und benützten sie umgehend zur Bilderproduktion. Und natürlich entfachten die Projektteilnehmer das obligatorische Lagerfeuer, stellten Stockbrot her, grillten Würste und tauschten in fröhlicher Runde die Erfahrungen und Erlebnisse der gemeinsamen Woche aus.

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Bericht und Foto: Rolf Rombach


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