Waldkrippe kann erneut bewundert werden

Der Schiltacher Revierförster Holger Wöhrle hat nun rechtzeitig vor Weihnachten seine Waldkrippe erneut aufgebaut. Sie befindet sich am viel begangenen Waldweg von „Vor Kuhbach“ nach Schenkenzell, dem so genannten Haldenweg, nur wenige hundert Meter vom Bahnübergang bei „Vor Kuhbach“ entfernt. Erstmals war die Krippe im letzten Jahr zu sehen und war dabei auf eine enorme Resonanz gestoßen. Hunderte von Interessierten waren damals gekommen, ganze Familien und Gruppen, aus nah und fern, und das hat ihn bewogen die Krippe erneut aufzustellen und einzurichten. Diese Waldkrippe ist mit lebensgroßen Holzfiguren, der Maria, dem Josef und dem Jesuskind ausgestattet und diesmal noch mit zwei Tierfiguren, dem Ochsen und dem Esel, ergänzt. Die kunstvoll gestalteten Figuren hat er aus Weißtannenholz mit der Motorsäge hergestellt.

Er hat für sie einen überdachten Stall gezimmert, der sich im Schutze eines überhängenden Felsens befindet. Den Weg zur Krippe leuchtet er wie schon im letzten Jahr mit Kerzen aus. Das warme Kerzenlicht verbreitet ein heimeliges Flair und verstärkt die weihnachtliche Atmosphäre. „Es wäre schön“, so meint der Förster, „wenn die Besucher wie im letzten Jahr die erloschenen Teelichter durch mitgebrachte Kerzen ersetzen würden, damit ein beständiger Lichterweg bestehen bleibt.“ Letztes Jahr wurden insgesamt immerhin 500 Kerzen verwendet. Dankbar wäre er, wenn sich interessierte Personen für den Kerzen-Betreuungsdienst zur Verfügung stellen würden. Sie können sich bei ihm Vor Kuhbach 8, Tel. 07836/488, melden. Er freut sich auch über die von Nachbarn und Freunden erfahrene Hilfe.

Im letzten Jahr blieb die Krippe erfreulicherweise von vorsätzlichen Beschädigungen verschont, „und ich hoffe, dass dies auch diesmal so sein wird“, bekundet Wöhrle zuversichtlich. Die Waldkrippe, mit der er seinen Mitmenschen weihnachtliche Freude bereiten und zum Geschehen in der Heiligen Nacht hinführen will, bleibt bis zum Dreikönigstag geöffnet. Dann wird sie wieder abgebaut.
Übrigens: In den örtlichen Kindergärten, in den Schulen und bei Jugendgruppen bringt sich Holger Wöhrle schon seit Jahren immer wieder mit pädagogischen Beiträgen, Walderkundungen, Anlegung von Waldspielplätzen und Ähnlichem ein. Er will den Kindern und Jugendlichen die Natur nahe bringen und sieht darin eine wichtige Aufgabe des Forstdienstes. Auch seine Krippe reiht er in dieses Anliegen mit ein.

Holger Wöhrle neben seiner Waldkrippe

Holger Wöhrle bei seiner Waldkrippe. Rechts schauen seine neuen Figuren, der Esel und der Ochse, heraus
Text und Foto: Rombach


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