Volle Halle bei der Adventsfeier der Stadt

Die Friedrich-Grohe-Halle war am Sonntagnachmittag mit 350 Personen voll besetzt, als dort Bürgermeister Thomas Haas die Mitbürger ab 70 Jahren zur Senioren-Adventsfeier der Stadt willkommen hieß und gleichzeitig das dreistündige Programm eröffnete. „Ich freue mich über diese große Renoanz“, bekundete er, und erzählte dann die Geschichte der heiligen Lucia. Er erinnerte an „Lichtblicke“ des zu Ende gehenden Jahres und nannte dabei die Fußballweltmeisterschaft, den Wirtschaftsaufschwung, den Rückgang der Arbeitslosigkeit sowie in Schiltach die in Betriebnahme neuer Leichtathletikanlagen, den Ausbau der Hohensteinstraße und die Reduzierung der städtischen Schulden. Großes Lob zollte er den vielen Ehrenamtlichen, die in Schiltach tätig sind. Er würdigte die Hilfe des katholischen und evangelischen Frauenvereins bei der Durchführung des Seniorennachmittags und bezog in den Dank die städtischen Sachbearbeiterinnen Sigrid Wein und Annika Starke sowie alle Mitwirkenden mit ein.

Die vier Adventsonntage, so erläuterte Stadtpfarrer Gerhard Eckert, erinnerten an Ankündigung, Ankunft, Gegenwart und Wiederkehr von Jesus Christus. Dies alles sei Anlass zu inniger Freude. Er wünschte den Besuchern diese Freude und für alle Tage die Nähe Gottes. Die Chorgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell präsentierte den Senioren unter Leitung von Theo Kreuz fünf ansprechende Liedvorträge. Zu hören waren beispielsweise „Mein Schwarzwald, meine Heimat“ und „Weihnachtsglocken“. Die Zittergruppe aus Lauterbach wartete mit sechs Vorträgen auf, darunter „Wir sagen dir an den lieben Advent“ und das „Lied für Senioren“. Es durfte dabei kräftig mitgesungen werden. Schüler der Schiltacher Grundschule überraschten unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Brigitte Schillinger mit einem frei vorgetragenen Gedicht in verteilten Rollen, garniert mit Humor, und bezogen auf die vorweihnachtliche Zeit. Wie allen Akteuren war auch diesen jungen Gästen langer Applaus beschieden. Die Senioren wurden von den Frauen des katholischen und evangelischen Frauenvereins bestens betreut, Kaffee und Kuchen wurden serviert, und später gab es noch weitere Köstlichkeiten. Der Nikolaus alias Stefan Wolber machte seine Aufwartung, hielt eine zündende Rede, verbunden mit guten Wünschen und teilte seine Geschenke aus. Fritz Götz dankte der Stadt und allen Beteiligten im Namen der Senioren „für den schön gestalteten Nachmittag“.

Zithergruppe Lauterbach

Die Lauterbacher Zithergruppe spielte sich in die Herzen der Senioren
Chorgemeinschaft
Die Chorgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell erfreute mit ihren Liedvorträgen unter Theo Kreuz

Text und Fotos: Rombach


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