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Stadtnachricht

Hotspot für kostenloses Einwählen ins Internet installiert


Seit Mittwoch können sich die Touristen in Schiltach auf dem Marktplatz kostenlos über einen Hotspot ins Internet einwählen. Das Basisgerät steht in der TouristInfo im Rathaus  und hat eine Sendereichweite von ca. 20 m, so dass man auch bequem auf einem der Bänke rund um den Stadtbrunnen sitzen und seine E-Mails abrufen oder kostenlos im Internet surfen kann.

Die Frage nach einer WLAN-Verbindung ins Internet wurde in der abgelaufenen Tourismus-Saison immer häufiger gestellt. Vor allem die ständig zahlreicher werdenden Gäste aus Italien, Spanien und Frankreich sind nahezu ausnahmslos mit einem Tablet oder Smartphone ausgestattet und können sich künftig über den neuen Service im Fachwerk- und Flößerstädtle freuen. Die rechtliche Absicherung gegen Missbrauch wird der Kommune hierbei vom externen Anbieter abgenommen, der eine ganz einfache „One-Klick-Anmeldung“ vorschält, um die IP- oder MAC-Adresse des mobilen Geräts zu registrieren, bevor dieses sich einloggen kann. „Die gesetzlich vorgeschriebene Sorgfaltspflicht ist damit erfüllt. Außerdem verhindert das System als präventiven Schutz illegale Video- und Musikdownloads bereits von vornherein,“  freut sich Schiltachs Tourismus-Manager Christian Jäckels über die problemlose Installation des Hotspots, für den lediglich ein DSL-Anschluss zur Verfügung gestellt werden musste.

Die Kosten für die Stadt bleiben ebenfalls in einem überschaubaren Rahmen: Die erforderliche Hardware kostete einmalig 480 Euro, hinzu kommen monatliche Gebühren für den DSL-Anschluss und die sichere WLAN-Abdeckung in Höhe von insgesamt 45 Euro. Gut investiertes Geld, ist man sich auf dem Schiltacher Rathaus sicher. Dem Wunsch nach „Free WiFi“, wie die kostenlose WLAN-Verbindung international oft bezeichnet wird, ist zwischenzeitlich in zahllosen Tourismusorten nachgekommen worden und vor allem in den bekannten Ferienregionen im mitteleuropäischen Ausland mittlerweile fast schon Standard. Deutsche Großstädte wie München haben sogar alle größeren Plätze wie den Stachus, den Marienplatz oder auch den Odeonsplatz entsprechend ausgestattet, um den Touristen eine Zugangsmöglichkeit ins Internet zu verschaffen, wo sie sich zusätzliche Informationen holen können.

Dass dies nunmehr auch auf dem historischen Marktplatz in Schiltach möglich ist, bildet ein weiteres Mosaiksteinchen in den Tourismusbemühungen der Verantwortlichen, die seit Jahren ein beständiges Ansteigen der Tagesgäste registrieren können. So soll das neue Angebot mit dazu beitragen, deren Verweildauer im „Städtle“ zu verlängern.
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