Stadtnachricht

Tagestourismus in Schiltach weiterhin auf dem Vormarsch


Marktplatz
Ein ganz normaler Donnerstag-Vormittag auf dem Marktplatz ohne besonderes Veranstaltungshighlight


Scharenweise pilgern die Tagestouristen zur Zeit durchs „Städtle“ und erfreuen sich an der Fachwerklandschaft der Historischen Altstadt. Neben den traditionell auf dem Mittelweg wandernden Frischluftsuchenden handelt es sich mehr und mehr um Radfahrer und Jakobuspilger, wobei aber auch der Anteil an Bustouristen und Wohnmobillisten ständig zu steigen scheint. Den Löwenanteil machen aber die Gäste aus, die irgendwo im Schwarzwald Quartier bezogen haben und Tagesausflüge ins Kinzigtal unternehmen.

Auffällig ist die immer größer werdende Zahl an Südländern, die den Schwarzwald in den Sommerferien für sich entdeckt haben. Vor allem Spanier und Italiener, aber auch Franzosen aus dem gesamten Landesgebiet und nicht mehr nur aus dem Elsaß sprechen momentan bei der Tourist-Info vor und decken sich mit Info-Material ein. Zuletzt konnte Horst Letzin sogar Gäste aus Dubai, China und aus Indien begrüßen und staunte über deren fremdländische Reiseführer in der jeweiligen Landessprache, in welchen Schiltach als besonders sehenswertes Ziel im Schwarzwald ausgewiesen ist.

„Besonders gefällt uns das satte Grün der Wälder vor dem blauem Himmel hier im Schwarzwald“, erklärte kürzlich ein spanischer Feriengast die neue Lust der Iberer am Reiseland Baden-Württemberg. „Um diese Zeit ist bei uns zu Hause vieles braun und von der Sonne verbrannt, weshalb wir die frischen Farben sehr genießen“. Und wenn sie dann mal hier sind, bereisen sie gleich die gesamte Region mit all ihren Highlights. „Ausruhen können wir uns auch zu Hause wieder“, so der allgemeine Tenor der sehr aktiven Feriengäste.

Horst Letzin schätzt, dass jetzt im August mindestens die Hälfte aller Fragen, mit denen er in der Tourist-Info konfrontiert ist, in einer Fremdsprache gestellt werden. Englisch- und Französisch-Kenntnisse sind daher insbesondere in den Sommermonaten mittlerweile Pflicht in den Tourismus-Büros der Region. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass eigentlich auch Spanisch und Italienisch immer wichtiger  werden, wobei die jeweiligen Landsleute glücklicher Weise nahezu durchweg Englisch sprechen.
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Tourist Info

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