Stadtnachricht

Der Fuchs geht um ...


…die Tiere sind in der Stadt heimisch geworden.

Nicht Jeder sieht das gerne: Im Wohngebiet „Baumgarten“ geht der Fuchs um. Vom Friedhof über die Eythstraße bis hoch zur Baumgartenstraße wurde er schon gesichtet.

Kein Problem nur in Schiltach sondern mittlerweile in vielen Städten und Gemeinden: Meister Reinike fühlt sich in der Stadt wohl, und das nicht ohne Grund. Wo Menschen leben, findet der Allesfresser Nahrung im Überfluss.
Mit seinem Einzug in die Innenstädte hat sich der Fuchs an die Lebensverhältnisse in der Mitte von Menschensiedlungen angepasst. Die Spuren der Füchse sind in den Gärten zu sehen, wo sie auf der Suche nach Fressbarem im Boden wühlen und insbesondere in Komposthaufen nach weggeworfenem Essen fündig werden.

Die sogenannte Wegwerfgesellschaft sei auch der Hauptgrund, warum sich Füchse in den urbanen Gebieten breit machen würden. Das Angebot an Speiseresten sind Köstlichkeiten für die Füchse, aber auch die vielen Mäuse, die in den Grünflächenbereichen erbeutet werden können, sind einfach zu verlockend, so Experten zu diesem Thema.

Ratschläge:
Bürgerinnen und Bürger sollten bestimmte Regel einhalten. Zu berücksichtigen ist dabei in erster Linie, dass Wildtiere wie der Fuchs in Siedlungsgebiete ziehen, weil das Nahrungsangebot erheblich besser ist als in der freien Feldflur oder dem Wald.

Das Wichtigste ist deshalb, dass Füchse keine Nahrung und keinen Unterschlupf in Ihrem Garten finden, denn all dies zieht den Fuchs an, der 400mal besser riechen soll als der Mensch.
Gerade nachts streifen sie vor allem zur Nahrungssuche durch oder suchen einen geeigneten Unterschlupf.

Darum
• keine Reste von Fleisch, Knochen oder Käse auf den Komposthaufen;
• keine Futterteller für Haustiere draußen aufstellen;
• kein Fallobst liegen lassen;
• Beeren vergittern;
• Müllsäcke erst am Tag der Abfuhr bereitstellen, nicht bereits am Vorabend;
• Schuhe, Gartenhandschuhe, Kinderspielsachen u. ä. Gegenstände über Nacht wegräumen - diese sind als Spielzeug vor allem bei Jungfüchsen sehr beliebt;
• Unterschlupfmöglichkeiten (z. B. unter Gartenhaus) verschließen;
• Haustiere im Freien (auch Hamster u. ä.) müssen unbedingt fuchssicher eingezäunt sein und gehören nachts in einen geschlossenen Stall. Besondere Vorsicht ist während der Aufzuchtzeit geboten;
• Und vor allem: Niemals einen Fuchs füttern!
Die Tiere werden sonst zutraulich und können sogar in Wohnungen eindringen, um Nahrhaftes zu suchen.

Eine wirksame Maßnahme zur Fernhaltung des Fuchses vom Grundstück ist natürlich eine fuchssichere Zaunanlage. Das ist allerdings teuer und setzt voraus, dass der Zaun immer geschlossen ist. Ferner werden auch Duftstoffe angeboten, die den Fuchs vergrämen sollen. Über deren Wirksamkeit hat die Stadtverwaltung allerdings keine Erkenntnisse.

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