Stadtnachricht

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 28. April 2010


Vor der eigentlichen Sitzung hatte der Schiltacher Gemeinderat zwei Termine „außer Haus“ zu absolvieren.

So traf man sich zunächst mit den Vertretern des evangelischen Kirchengemeinderats beim Kindergarten Zachäus, um die Farbgebung für die Fassade der künftigen Kindertagesstätte festzulegen. Man einigte sich hierbei darauf, den Erdgeschossbereich mit einem kräftigeren Farbton auf dem Putz zu versehen und die Aufstockung in einem zurückhaltenden Grau zu gestalten. Die Fenster im oberen Bereich sollen als Kontrast orange gehalten werden. Die Putzfarbe im Erdgeschoss wird zu gegebener Zeit festgelegt, wenn vor Ort Farbmuster angebracht werden können.

Der zweite Ortstermin fand im Jugendtreff statt, wo die Ratsmitglieder von den Jugendbüro-Mitarbeitern Mathias John, Gabi Herrmann-Biegert und Ulrike Stein sowie von zahlreichen Jugendlichen begrüßt wurden. Das Jugendbüro-Team gab einen kurzen Rückblick über die kommunale Jugendarbeit im abgelaufenen Jahr und lobte das enorme Engagement einiger Jugendlicher, die sich vorbildlich bei den Aktivitäten einbringen und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter kräftig unterstützen.

Mathias John berichtete darüber hinaus von einer engen Zusammenarbeit mit den Jugendsachbearbeitern des Polizeireviers Schramberg und mit dem Jugendamt, wodurch man präventiv tätig sein könne und Konflikte vermeiden hilft. Auch mit der Nachbarschaftshauptschule gibt es einen intensiven Austausch, um noch näher bei den Jugendlichen zu sein und Hilfestellungen zu geben.

Nach dem regen Gedankenaustausch zwischen den Gemeinderatsmitgliedern und den Jugendbüro-Mitarbeiten, an dem sich auch die Jugendlichen beteiligten, wurde die Sitzung im Rathaus fortgesetzt.

1. Kurzbericht über das Ergebnis der letzten öffentlichen und nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung

Bei diesem Tagesordnungspunkt berichtete Bürgermeister Thomas Haas vom Ergebnis der letzten Sitzung und teilte mit, was seither hinsichtlich der gefassten Beschlüsse veranlasst worden ist.

2. Bausachen

Dem Gemeinderat lagen folgende Bauanträge zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vor:

a) Bauantrag auf Errichtung einer Terrassenüberdachung am Gebäude Oberstaigenbach 159/1, Schiltach-Lehengericht, Flst. 279 der Gemarkung Lehengericht.

b) Bauantrag auf Dachgeschossausbau des Gebäudes Vor Hunsel 184, Schiltach-Lehengericht, Flst. 191 der Gemarkung Lehengericht.

3. Ausbau der Wald- und Jahnstraße
- Vergabe der Bauleistungen

Die Wald- und Jahnstraße in Schiltach erfahren in diesem Jahr einen Vollausbau, bei dem neben der Fahrbahnerneuerung auch die Erneuerung der Wasserleitung und eines Teilstücks der Abwasserkanäle ansteht. Die Gasbetriebe nehmen diese städtische Baumaßnahme außerdem zum Anlass, ihr Leitungsnetz in die beiden Straßenzüge zu erweitern und auch das E-Werk-Mittelbaden bietet den Anliegern einen Abbau der Dachständer und die Versorgung mit Erdkabeln an.

Die städtischen Arbeiten wurden vom Stadtbauamt öffentlich ausgeschrieben, insgesamt gingen sechs Angebote ein. Ein Unternehmen hat darüber hinaus ein Nebenangebot als Pauschale eingereicht, das jedoch keine echte Einsparung ergibt, weil die Minderkosten in exakt der Höhe liegen, die als „Reserven“ in den ausgeschriebenen Leistungen angesetzt wurden.

Der Gemeinderat vergab den Auftrag daher an die günstigste Bieterfirma Bantle aus Bösingen zu deren Hauptangebot in Höhe von 335.427,16 Euro. Dieser Preis liegt nach Aussage von Stadtbaumeister Roland Grießhaber erfreulicherweise unter der Kostenschätzung des Ingenieurbüros.

Auf Anregung aus dem Gemeinderat sollen die Anwohner in nächster Zeit noch einmal über die anstehenden Arbeiten informiert werden, wobei Stadtbaumeister Roland Grießhaber darauf hinwies, dass sich bei derartigen Arbeiten im Bestand erfahrungsgemäß sehr vieles erst während der Bauphase ergibt und man sich daher nicht zu viel von einer erneuten Info-Veranstaltung erhoffen dürfe. Die Detailfragen werden jedoch am jeweiligen Objekt direkt mit den Eigentümern abgestimmt, wenn man im Einzelfall die Probleme vor Ort erkennt und nach Lösungen suchen muss.

4. Anfragen, Verschiedenes

Bei diesem Tagesordnungspunkt wurden verschiedene Bekanntmachungen vorgenommen und Anfragen aus den Reihen des Gemeinderats beantwortet. So berichtete Bürgermeister Thomas Haas von einem Telefonat mit dem evangelischen Pfarrer Dr. Christoph Glimpel, der von einer sehr guten Annahme des Bibelerlebnispfades berichtete. Erfreulicherweise wurde die Aktion im nachhinein aus einem kirchlichen Programm gefördert, so dass nun noch an eine Erweiterung mit zusätzlichen Stationen und eine weitere Steigerung der Attraktivität gegangen werden könne. Im Gemeinderat war man sich darüber einig, dass der Erlebnispfad „eine gute Sache“ und der städtische Zuschuss gut angelegt sei.
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