Stadtnachricht

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 5. Juni 2019


1. Kurzbericht über das Ergebnis aus der letzten öffentlichen und nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung
 
Bürgermeister Thomas Haas berichtete aus der letzten öffentlichen und nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung und gab bekannt, was seither hinsichtlich der gefassten Beschlüsse veranlasst worden ist. In diesem Zusammenhang gab er bekannt, dass Frau Claudia Hamm aus Schiltach die Mutterschaftsvertretung für eine Stelle in der Bürger-Info antreten wird.
 
2. Bausachen

 
Zu diesem Beratungsgegenstand lagen keine Beratungsgegenstände vor.
 
 
3. Erdurnenfeld
    - Gestaltung der Stele

 
Vor kurzem hat der Gemeinderat beschlossen, beim neuen Erdurnenfeld auf dem Friedhof eine Stele aufstellen zu lassen, an der auf Wunsch der Name des Bestatteten angebracht werden kann. Stadtbaumeister Roland Grießhaber stellte einen Gestaltungsvorschlag vor, der eine Sandsteinstele vorsieht, an der in schwarzem Granit die näheren Informationen zu den Bestatteten angebracht werden können. Die Gemeinderatsmitglieder hießen den Vorschlag einstimmig gut und legten auch einen Gedenkspruch fest, der am Kopf der Stele angebracht werden soll. Auch bezüglich der Schriftart verständigte man sich auf ein einheitliches System mit Groß- und Kleinbuchstaben.
 
4. Hundestationen
    - Festlegung des Modells

 
Stadtbaumeister Roland Grießhaber stellte dem Gemeinderat verschiedene Modelle von Hundestationen vor, die im Stadtgebiet aufgestellt werden könnten. Um keine Kapazitätsengpässe über das Wochenende zu riskieren, schlug er ein Füllvolumen von mindestens 60 Litern vor. Außerdem sollten in den Hundestationen Müllsäcke befestigt werden können. Die verschiedenen Alternativen haben alle einen ähnlichen Preis und kommen auf rund 500 €/Stück.
 
Letztendlich verständigte sich der Gemeinderat mit zehn Ja-Stimmen und vier Enthaltungen auf eine Variante mit Inneneimer, bei der man den Müllsack von außen nicht sieht. Bezüglich der Farbe legte man sich auf anthrazit/grau fest, weil bei der ursprünglich favorisierten Variante mit einem roten Deckel zu befürchten sei, dass die Farbe wegen ihres Gelb-Anteils relativ rasch ausbleicht.
 
5. Ehemaliges Gartengrundstück „Bachstraße“
    - Gestaltung

 
Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schiltach wurden die Gartenanlagen in der Bachstraße zwischen Treffpunkt und Einmündung Sägergrün/Bachstraße mit in Anspruch genommen. Nach Abschluss der Baumaßnahme konnte ein Gartengrundstück mit einer Größe von ca. 90 m² nicht mehr einer Gartennutzung zugeführt werden, weil es keine Interessenten dafür gab.
 
Die Fläche wurde von der ausführenden Baufirma entgegen der Anordnung des Landes als Bauherrin mit Dauerwiese angesät. Dies führte in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Unmut, weil man sich eher eine Blumenwiese als Bienenweide gewünscht hätte.
 
Auch Bürgermeister Thomas Haas favorisierte aus ökologischen Gründen eine solche Wildblumenwiese, wobei er zu bedenken gab, dass diese jedoch erst relativ spät im Jahr abgemäht werden kann, wenn die Pflanzen ausgesamt haben. Solche Wiesen sehen daher eine Zeit lang eher ungepflegt aus, was man jedoch in Kauf nehmen sollte. Außerdem sei ein Augenmerk darauf zu richten, dass nicht irgendwelche Wiesensamen verwendet werden, sondern heimische Pflanzen, die von den Insekten auch tatsächlich angenommen werden.
 
Ausnahmsweise wurde zwei anwesenden Anwohnerinnen der Bachstraße erlaubt, das Wort zu ergreifen. Die eine wies auf eine bestehende Bienenallergie hin und plädierte dafür, auf der vorgesehenen Fläche besser Parkplätze anzulegen. Die andere setzte sich für eine Blumenwiese ein und regte einen Abstandsstreifen zur Straße hin an.
 
Im Gemeinderat entwickelte sich eine rege Diskussion über das Für und Wider der beiden möglichen Nutzungen der Fläche, wobei Bürgermeister Thomas Haas darauf hinwies, dass man im Falle einer Parkierungsanlage ordnend eingreifen müsse und das ganze eher technisch wirkt.
 
Letztendlich verständigte man sich darauf, sich die Situation noch einmal vor Ort anzuschauen und sich eventuell ein Stimmungsbild der Anlieger zu verschaffen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
 
6. Grundstück „Bachstraße“
    - Gestaltung
 

Ein Bewohner des neuen Mehrfamilienhauses Sägergrün 4/6 ist bei der Stadt vorstellig geworden mit der Bitte, auf dem städtischen Grundstück neben der Parkgarage im Bereich der Glascontainer eine Fläche mit ca. 10 – 12 m² als Blumenwiese/Bienenweide anlegen zu dürfen. Er sicherte zu, auch die künftige Pflege zu übernehmen.
 
Einstimmig beschlossen die Gemeinderatsmitglieder, dem Wunsch nachzukommen und die Fläche zur Verfügung zu stellen.
 
7. Nachbarschaftshilfe
    - Zuschuss durch die Stadt Schiltach

 
Dieser Tagesordnungspunkt wurde abgesetzt, weil es noch Klärungsbedarf gibt.
 
8. Verpachtung Jagdbezirk Kinzigtal VI, Vorderlehengericht
    - Bekanntgabe einer Eilentscheidung

 
Die bisherigen Pächter des Wolfacher Jagdbezirks Kinzigtal VI unter Einbeziehung von Teilflächen auf Gemarkung Lehengericht (Bohmen/Vor Erdlinsbach) haben ihren Vertrag überraschend zum 31.03.2019 gekündigt. Die Stadt Wolfach wollte den Pachtvertrag möglichst schnell wieder mit einem neuen Interessenten abschließen, damit die von Schwarzwild beeinträchtigten Flächen möglichst schnell wieder bejagt werden.
 
Nach Rücksprache mit Ortsvorsteher Thomas Kipp hat Bürgermeister Thomas Haas der Neuverpachtung im Wege einer Eilentscheidung zugestimmt, weil sich außer der Person des Pächters nichts am Vertrag ändert.
 
Dieser Information wurde von den Gemeinderatsmitgliedern zustimmend zur Kenntnis genommen.
 
9. Anfragen, Verschiedenes

 
Bei diesem Tagesordnungspunkt wurden Bekanntgaben gemacht und Anfragen aus den Reihen des Gemeinderats beantwortet.
 
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