Stadtnachricht

Fachwerk Triennale 2015 beginnt
Schiltach mit Energiethema dabei


Mit dem Beitrag „Fachwerkstädte – Impulse aus der Wirtschaft“ geht die Fachwerk Triennale bereits zum dritten Mal an den Start. Hessen ist mit zehn, Niedersachsen mit drei, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen und Thüringen  mit jeweils einem Beitrag vertreten. Für die Stadt Schiltach begleitet Achim Hoffmann, Baurechtssachbearbeiter der Stadtverwaltung, die Triennale 2015, die am 12. Juni mit einer Auftaktveranstaltung in Eschwege startet. Dort knüpft man mit dem Thema „Wohnen in der Altstadt“ an die Erfolge und Ideen aus den vorhergehenden Triennalen an, während Schiltach seinen Beitrag „Energetische Erneuerung einer Fachwerkstadt“ im Herbst 2015 präsentieren will. Eine historische Altstadt energetisch zu modernisieren, ist eine große Herausforderung. Schiltach will ein umfassendes Konzept erarbeiten, um künftig alle Anforderungen an die bauliche Sanierung unter Klimaschutzauflagen, den Denkmalschutz und die effiziente Energienutzug zu berücksichtigen. In der historischen Altstadt besteht großer Sanierungsbedarf, eine moderne Energieversorgung durch Photovoltaik oder Solarthermie ist aufgrund der Denkmalschutzauflagen und Topographie nur mit Einschränkungen möglich. Darum werden bautechnische und stadtbezogene Maßnahmen zur effizienten Wärme- und Stromnutzung sowie der Bereitstellung erneuerbarer Energien innerhalb des Triennalebeitrages gesucht.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. (ADF) präsentiert die Fachwerk-Triennalen im Turnus von jeweils drei Jahren als Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik und liefert damit Strategien, Konzepte und Projektideen zum Umbau von Fachwerkstädten, unter der Projektleitung von Prof. Manfred Gerner und Dr. Uwe Ferber, STADT+ aus Leipzig. Während der Auftaktveranstaltung, am 12. Juni ab 10 Uhr im E-WERK Eschwege, wird über "Nationale Stadtentwicklungspolitik - Kooperation mit der Wirtschaft", "Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen", "Unternehmen und Stadtentwicklung" sowie über "Wohnen in der Fachwerkstadt - Eschweger Initiativen“ diskutiert. Dr. Ferber verspricht „konstruktive Anregungen für die Förderregularien von Bund und Ländern“, hier habe man die Anpassung der Städtebauförderung an die Bedürfnisse der historischen Stadtkerne im Visier. Ziel sei es, über die aktuellen Programmkulissen der Fachwerkstädte hinaus aktiv werden zu können. Viele Projekte der T15 bauen darauf auf und werden die Diskussion auf Bundesebene über die Realität in den Fachwerkstädten anregen.  

Info: www.fachwerktriennale.de.

(von Diana Wetzestein)


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