Stadtnachricht

Zuschüsse für denkmalpflegerische Maßnahmen rechtzeitig beantragen


Schiltach, Stadt der Gerber, Flößer und Museen, mit einer ziemlich einmaligen  architektonischen Dreiecksgestalt seines steilen Marktplatzes, zurückgehend auf den bedeutendsten württembergischen Baumeister Heinrich Schickardt, mit holprigem Kopfsteinpflaster, mit Gässle, Stäpfele, Brunnen, Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern, ist eines der seltenen Beispiele einer dem Wesen nach noch erhaltenen mittelalterlichen Fachwerkstadt der allemal ein Ausflug wert ist!
Jährlich viele tausende Besucher und Touristen loben und schätzen die tolle Atmosphäre, die ihnen hier geboten wird. Fotomotive in großer Zahl und an jeder Ecke lassen manche Herzen höher schlagen.
 Fachwerk Marktplatz
Die Stadt Schiltach stellt sich die wichtige Aufgabe, dieses vorhandene und von vielen geschätzte Stadtbild in seiner Einheitlichkeit und Maßstäblichkeit zu erhalten und zu schützen.
Nachteilige Veränderungen oder Beeinträchtigungen der Altstadt müssen verhindert werden. Die Gefahr besteht, dass das wertvolle Stadtbild durch unbedachte Einzelmaßnahmen bei Erneuerungen, Um- und Ausbauten der Gebäude gestört und dadurch im Lauf der Jahre zerstört wird.

Der Beschluss des Gemeinderats, die historisch bedeutende Altstadt unter Denkmalschutz zu stellen, war schon früh ein wesentlicher Schritt, das gesteckte Ziel zu erreichen. Weitere gestalterische Festsetzungen waren jedoch notwendig.
Die Stadt Schiltach hat bereits 1978 örtliche Bauvorschriften für den denkmalgeschützten Altstadtbereich von Schiltach erlassen und diese auch immer wieder aktualisiert. Mit diesen Vorgaben soll das schöne und weithin bekannte Schiltacher Stadtbild erhalten und geschützt werden.
 
Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass sich mit Erlass und Umsetzung dieser örtlichen Bauvorschriften für manche Eigentümer Einschränkungen und auch Mehraufwendungen ergeben haben. Dafür gewährt die Stadt Schiltach auf der anderen Seite seit vielen Jahren schon Zuschüsse, dies betrifft insbesondere Erhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten an Fachwerkgebäuden, Einbau von zweiflügligen Holzsprossenfenstern sowie die Reparatur oder das Anbringen von Holzklappläden. Gegebenenfalls können für die Restkosten auch noch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten genutzt werden.
 
Der Zuschuss muss vom Gebäudeeigentümer schriftlich unter Beifügung von mindestens zwei Kostenvoranschlägen beantragt werden. Die Maßnahmen müssen den Bestimmungen der örtlichen Bauvorschriften entsprechen und vorab mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt sein.
 
Ihr Ansprechpartner ist Achim Hoffmann bei der Stadtverwaltung Schiltach, Marktplatz 6, Zimmer 14, Tel. 58-17. Er hilft Ihnen in diesen Dingen gerne weiter und ist hier auch Kontaktperson zur Denkmalschutzbehörde.
 
Anträge für Maßnahmen, die im Jahre 2016 bezuschusst werden sollen, sind bis spätestens 31. Oktober 2015 bei der Stadtverwaltung Schiltach einzureichen.
 
Auf den Zuschuss besteht kein Rechtsanspruch. Er wird nach den finanziellen Möglichkeiten im Rahmen der im jeweiligen Haushaltsplan zur Verfügung stehenden Mittel bewilligt.
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Stadtverwaltung Schiltach

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