Stadtnachricht

"Netzwerk Flüchtlingshilfe Schiltach" gegründet


Die Stadt Schiltach hat in der vergangenen Woche 24 Asylbewerber zugewiesen bekommen, die alle in den vom Landratsamt Rottweil privat angemieteten Wohnungen im Gebäude „Vor Ebersbach 23“ in Schiltach untergebracht worden sind.

Es handelt sich um 2 Familien mit Kindern aus Serbien und 3 Familien mit Kindern aus Afghanistan. Neben den bereits seit September 2013  in Schiltach, Schenkenzeller Straße 2, wohnenden 3 Asylbewerbern aus Togo und Nigeria haben somit derzeit 27 Asylbewerber Heimat in Schiltach gefunden.

Auf Initiative von Ute Gebele und Annette Wolber aus Schiltach haben sich am vergangenen Mittwoch Vertreter von Vereinen, Gremien und Organisationen sowie auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger im Lesesaal des Lehengerichter Rathauses getroffen, um ein „Netzwerk Flüchtlingshilfe Schiltach“ zu gründen.
Mit dabei waren auch Sonja Rajsp, Dorothee Golm und Walter Kienzle vom „Netzwerk Willkommen Schramberg–Lauterbach“, welche wertvolle und wichtige Hinweise und Tipps geben konnten, sowie auch Achim Hoffmann von der Stadtverwaltung Schiltach.

Zeitnah sollen Paten gefunden werden, die den einzelnen Familien zukünftig Begleitung und Unterstützung im täglichen Leben geben und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden.

Dahinter soll ein Netzwerk aufgebaut werden, um in den Bereichen Aktivitäten, Arbeit, Sachspenden, Sprache und Rechtliches Hilfe zu leisten und Unterstützung zu geben.

Die Flüchtlinge sind zunächst mit allem Notwendigen vom Landratsamt Rottweil ausgestattet worden.

Das „Netzwerk Flüchtlingshilfe Schiltach“ hat sich auch schon um Dolmetscher bemüht und mit diesen zwischenzeitlich die Familien besucht.

Dabei wurden schon erste Bedarfe ermittelt, wie zum Beispiel Staubsauger, Schränke und Regale für die Küche, Teppiche und Wäscheständer.

Derzeit wird noch ein freiwilliger Helfer gesucht, der sich als Koordinator für die Sachspenden zur Verfügung stellt. Er sollte per Telefon und Email gut zu erreichen sein und zunächst nur die Angebote aus der Bevölkerung entgegennehmen.

In Abstimmung mit den Paten sollen die Sachspenden dann gezielt an die Familien verteilt werden.

Baldmöglichst will man auch ein Spendenkonto einrichten, um mit den Geldspenden vorrangig Deutschkurse zu finanzieren und eventuell dazu notwendige Fahrtkosten zu übernehmen.
 
Weitere Auskünfte erteilen Herr Hoffmann von der Stadtverwaltung Schiltach unter Tel. 58-17 sowie die Organisatorinnen unter ute.gebele@ekisch.de und annette.wolber@wolber.de

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