Stadtnachricht

Fachwerk Triennale 2015 ist auf Kurs


Interessante Location für die Tagung - eine ehemalige Kirche

Energetische Erneuerung

Von Diana Wetzestein
 
Sie ist ein Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Die Fachwerk Triennale 15 „Impulse aus der Wirtschaft“, die unter der Leitung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e. V. (ADF) im Juni nächsten Jahres an den Start geht. In einem Vorbereitungsworkshop im Cafè Aegidius in Hann. Münden wurden Mitte November bereits alle 18 Projekteideen aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg kurz skizziert und unter großer Fachkompetenz diskutiert.

Achim Hoffman im Gespräch mit Dr. Ulrich Ferber


Für Schiltach erläuterte Achim Hoffmann, Amtsinspektor der Stadtverwaltung, das Projekt „Energetische Erneuerung einer Fachwerkstadt“. Aufgrund der besonderen Situation des denkmalgeschützten Altstadtbereiches, der Einschränkungen in Bezug auf erneuerbare Energien, Wärmeschutz und die vorhandenen Nachtspeicherheizungen mit sich bringe, startete die Stadt für den Altstadtbereich eine Initiative zur energetischen Quartierssanierung. „Mit dem KfW Programm Energetische Stadtsanierung bekommen wir finanzielle Unterstützung“, so Hoffmann, der vorbehaltlich der Zustimmung durch den Gemeinderat auch den Einsatz eines Gebäudemanagers ankündigte. Für das Triennale-Projekt werden nun bautechnische und stadttechnikbezogene Maßnahmen zur effizienten Wärme- und Stromnutzung ausgearbeitet, aber auch Ideen zur Wärme- und Strombereitstellung. Die Ideen und Projekte sollen mit den Eigentümern und privaten Partnern in den nächsten Monaten entwickelt und durchgeführt werden.
Insgesamt 37 Vertreter der Triennale Teilnehmerstädte konkretisierten diesen und weitere Projektansätze im direkten Gespräch. „Das Netzwerk, in dem sich die Fachwerkstädte der ADF befinden, ist bereits so stark, dass jetzt alle selbstbewusst in die Präsentationsphase der Triennale 15 starten können“, sagte Dr. Uwe Ferber, Moderator des Workshops, der Kommentatoren wie Bernhard Kleinhenz, Leiter der Planungs- und Projektabteilung Otto Bock Duderstadt, Robert Wismath, Geschäftsführer der DICON Marketing- und Beratungsgesellschaft mbH sowie Rolf Novy-Huy von der Stiftung Trias eingeladen hatte.

Aufmerksam wurde den Vorträgen gelauscht

„Die Projekte, die sich aus den Triennalen heraus entwickelt haben, führten immer sehr schnell zum Ziel und brachten gelungene Kooperationen in Gang“, erklärte Stephan Willinger vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Bauordnung (BBSR). „Die stärkere Einbindung der Wirtschaft in kommunale Entwicklungen unserer Fachwerkstädte wird hiermit gezielt in Gang gebracht“, sagte Prof. Manfred Gerner, Präsident der ADF. Die hohe Qualität der Inhalte und Kompetenz der Akteure sei für den Erfolg von großer Bedeutung.
 
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