Stadtnachricht

Karlsruher Studierende untersuchen die Entwicklung der Höfe im Lehengericht


Bereits am vergangenen Freitag haben Architekturstudenten des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) einige Vertreter von Hofstellen im Lehengericht zur der Entwicklung der Höfe und ihrer Bewohner befragt. Dies sind Vorarbeiten für eine Studie, mit welcher der Gemeinderat der Stadt Schiltach Professorin Kerstin Gothe vom Fachgebiet Regionalplanung und Bauen im Ländlichen Raum beauftragt hat und die im Mai und Juni dieses Jahres durchgeführt wird. 
Sechs Studierende haben unter der Leitung von  Dipl. Ing. Stefan Netsch einen Fragebogen vorbereitet. Sie möchten beispielsweise wissen, wie der Hof heute genutzt wird oder wie viele Generationen auf dem Hof leben und arbeiten. Auch die baulichen Gegebenheiten und Fragen zum Alltagsleben kommen zur Sprache.
Voraussichtlich von Sonntag, den 25. Mai bis  Dienstag, den 27. Mai 2014 wird die Befragung fortgesetzt.

Bereits 1985 und 1998 führte Herr Prof. Dr. Schnitzer, der Vorgänger von Frau Gothe eine vergleichbare Befragung durch. Die Befragung von 2014 wird zu einer Studie zusammengefasst, die es ermöglicht einen Überblick über die Entwicklung der Höfe im Lehengericht in den letzten 30 Jahren zu geben. „Eine so gründliche vergleichende Darstellung, wie sich die Lebens- und Wohnsituation in einem Schwarzwaldtal in den letzten dreißig Jahren verändert hat, ist eine einzigartige Chance für die Wissenschaft.“ sagte Frau Gothe, die seit Jahren zu Themen des Ländlichen Raumes forscht.

Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt, die Befragung wird anonym ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie  werden  in der zweiten Jahreshälfte in einer Bürgerinformation vorgestellt.

Bürgermeister Thomas Haas bittet die Hofbewohner um ihre Mitwirkung: „Wir möchten mit dieser Studie auch genauer erfahren, welche Wünsche und Vorstellungen die Bewohner der Höfe haben und wo sie der Schuh drückt. Diese Befragung ist zwingende Voraussetzung, dass in Zukunft Zuschüsse nach dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gewährt werden können. Daher ist es wichtig, dass möglichst jeder Hof vertreten ist.“ Es muss nicht unbedingt der Eigentümer selbst sein, mit dem das Gespräch geführt wird. Auch eine andere Person, die sich mit den Verhältnissen auf dem Hof gut auskennt, kann an der Befragung teilnehmen. Die Hofeigentümer werden in diesen Tagen angeschrieben mit der Bitte, Gesprächstermine zu vereinbaren.

Die Forschergruppe wird übrigens in den drei Tagen auch in einer Ferienwohnung im Lehengericht wohnen. Eine zweite Befragungsrunde ist im Zeitraum vom 25. bis 27. Juni geplant. Sollten Sie Fragen zu der Studie haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl. Ing. Stefan Netsch unter 0162 876 31 08 oder per Mail stefan.netsch@kit.edu.
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