Stadtnachricht

DSL-Ausbau in Hinter und Vorderlehengericht vor dem Abschluss


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Anschlüsse ab sofort buchbar – Netze sollen bis Mitte/März 2014 in Betrieb gehen


Beim Informationsabend der Stadt Schiltach und der Telekom in der Gemeindehalle Lehengericht am 24. Februar 2014 konnte Bürgermeister Thomas Haas zahlreiche Bewohner der Ortsteile Hinter- und Vorderlehengericht begrüßen. Das Interesse am schnelleren Datenanschluss für diesen Bereich ist groß. Dieser soll bis Ende März zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Haas dankte Ortsvorsteher Thomas Kipp für seinen unermüdlichen Einsatz und dem Leiter der Telekom für den Ausbau Breitband im Festnetz Michael Dupke für die gute Begleitung und zuverlässige Durchführung der Maßnahme.
Viele Jahre habe es gebraucht, dass man nun heute vor dem Abschluss und einer deutlichen Verbesserung stehen könne.

Ortsvorsteher Thomas Kipp erläuterte den Anwesenden den langen Weg, den man bestreiten musste, um diese wichtige Entwicklung für den Außenbereich zu schaffen. Er dankte der Stadt und der Verwaltung für ihre gute Unterstützung. Insgesamt werde der Kommune Kosten in Höhe von 231.674,00 Euro entstehen, welche mit 115.800,00 Euro vom Land gefördert werden.

Mit Inbetriebnahme der neuen DSL-Netze ab Mitte/Ende März 2014 ergibt sich in den Bereichen Vorder- und Hinterlehengericht die Möglichkeit schnellerer Internetanschlüsse. Solche Anschlüsse können ab sofort gebucht werden.

Es erfolgt aber keine automatische Umstellung vorhandener Telefon- oder DSL-Anschlüsse.

Der Leiter der Telekom für den Ausbau Breitband im Festnetz Michael Dupke wertete den Breitband-Anschluss heute als mindestens so wichtig wie die Entwicklung der Straßen- und Schienennetze im letzten Jahrhundert. Der Ausbau auf dem Breitbandmarkt habe inzwischen eine rasante Weiterentwicklung genommen. So habe man errechnet, dass etwa der Datenverkehr Offenburgs bereits 2015 einen Umfang erreichen werde, der dem gesamten Internetverkehr Deutschlands des Jahrs 1997 entspricht

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Um den Breitbandausbau in den Bereichen Vorder- und Hinterlehengericht zu verwirklichen,
musste die Deutsche Telekom AG insgesamt folgende Leistungen erbringen:
    
• Versorgung von  6 Multifunktionsgehäusen
• Verlegung von rund 9,8 km Glasfaser-Kabel
• Verlegung von rund 3,8 km Speednet-Rohre
• Verlegung von rund 600 m Kupferkabel
• Erforderlicher Tiefbau:  320 m

Den Bürgern von Vorder- und Hinterlehengericht können wir nach dem Ausbau  Produkte bis zu 50.000 kbit/s anbieten. Mit diesen Bandbreiten (VDSL-Anschlüsse – Very High Speed DSL) lassen sich auch neueste Internettechnologien wie hochauflösendes Fernsehen über die Datenleitung und Cloud-Dienste nutzen. Die Bürgerinnen und Bürger können ab Mitte/Ende März 2014 die neuen Produkte buchen.

Aufgrund der Dämpfung der Kupferanschlussleitung nimmt die Bandbreite mit zunehmender Entfernung zum Netzknoten ab. Um die Breitbandversorgung im ländlichen Raum zu verbessern, werden zu den vorhandenen Kabelverzweigern (KVZ) Glasfaserkabel verlegt. Die KVz werden mit aktiver DSL-Technik ausgebaut (Outdoor-DSLAM: Outdoor Digital Subscriber Line Access Multiplexer). Von der DSL-Technik im Kabelverzweiger werden die Breitbandverbindungen über kurze Kupferleitungen zu den Hausanschlüssen geführt, so dass DSL-Verbindungen mit bis zu 50.000 kbit/s realisierbar sind.

Nach Fertigstellung des Ausbaus besuchen Kundenberater im Auftrag der Deutschen Telekom die Bürgerinnen und Bürger zu Hause. Sie informieren über die neuen Möglichkeiten des schnellen Netzes und stellen die aktuellen Produkte vor. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit die bekannten Vertriebskanäle (T-Shop, Handel, 0800 330 1000… ) zu benützen.

Mit der DSL-Glasfaser-Outdoor-Lösung wird die Glasfasertechnik bis an den KVz herangeführt. Damit ist auch eine Grundlage für eine zukünftige Erweiterung durch FTTH-Technik mit Bandbreiten bis zu 100 MBit/s geschaffen. Das bedeutet, dass der Kostenzuschuss auch für die Zukunft gut angelegt ist.

Michael Dupke wies noch einmal darauf hin, dass die Umschaltung und Bandbreitenerhöhung bei Bestandskunden nicht automatisch erfolgt, sondern ausschließlich über Beauftragung/Vertragsumstellung.

Anschließend standen für weitere Informationen und zur Beratung auch die Vertriebspartner der Telekom zur Verfügung. Von diesem Angebot wurde von den Anwesenden großer Gebrauch gemacht. Hier war auch gleich zu erfahren, mit welchen Anschlussleistungen man rechnen kann.
Es wurde darauf hingewiesen, dass man einen  DSL-Anschluss aber auch bei einem anderen Anbieter bestellen kann.
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