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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 23. Juli 2008

1. Kurzbericht über das Ergebnis der letzten öffentlichen und nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung

Bürgermeister Thomas Haas berichtete dem Gemeinderat aus der letzten öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzung und teilte mit, was seither hinsichtlich der gefassten Beschlüsse veranlasst worden ist.

2. Bausachen

Dem Gemeinderat lagen folgende Bauanträge zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vor:

a) Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Schiltach, Schenkenzeller Str. 104, Schiltach, Flst. 2194.
b) Bauantrag auf Wiederaufbau des abgebrannten Ökonomieteiles am Hof Oberstaigenbach 159/1, Schiltach-Lehengericht, Flst. 279 der Gemarkung Lehengericht.
c) Bauantrag auf Erweiterung des Ökonomiegebäudes (Viehstall) am Hof Rohrbach 131, Schiltach, Flst. 358 der Gemarkung Lehengericht.

Nach Einsichtnahme der Planunterlagen und Erläuterung durch die Verwaltung erteilte der Gemeinderat jeweils einstimmig sein Einvernehmen.

3. Geschlossene Kanalsanierung
- Vergabe


Wie in den vergangenen Jahren sollen auch 2008 verschiedene Kanalsanierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Dies wird in bewährter Manier in geschlossener Weise geschehen, d.h. es müssen keine Grabarbeiten durchgeführt werden.

Aktuell ist für den Zuständigkeitsbereich der Stadt Schiltach die „Ziegelhütte“ vorgesehen, für den Abwasserverband „Oberes Kinzigtal“ soll der Verbandssammler von Hinterlehengericht bis Schiltach saniert werden. Letzterer wurde 2007 mit einer Kamera befahren und auf Schäden untersucht.

Das Stadtbauamt hat die erforderlichen Arbeiten beschränkt ausgeschrieben, worauf sieben Angebote abgegeben wurden. Das günstigste Angebot ging von der Fa. KFT GmbH aus Börslingen mit 62.463,10 € ein. Dieses Unternehmen hat auch schon im letzten Jahr in Schiltach gearbeitet .

Ohne größere Diskussion wurde der Auftrag entsprechend erteilt.

4. Sanierung Rathausdach
- Vergaben


Für die anstehende Sanierung des Rathausdaches wurden verschiedene Gewerke beschränkt ausgeschrieben. Stadtbaumeister Roland Grießhaber erläuterte dem Gemeinderat den Umfang der vorgesehenen Arbeiten und stand für entsprechende Fragen zur Verfügung.

Folgende Aufträge wurden schließlich einstimmig erteilt:

a) Zimmererarbeiten: Feger Oberwolfach für 59.994,33 €
b) Putz- und Trockenbauarbeiten: Smorloz Oberndorf-Hochmössingen für 10.217,34 €
c) Malerarbeiten: Roth Schiltach für 13.583,49 €

5. Städtische Grünanlagen
- Mündlicher Bericht

In früheren Jahren hat sich die Stadt Schiltach bei der Anlegung und Pflege ihrer Grünanlagen vom Landschaftsarchitekturbüro Lange aus Freudenstadt beraten lassen. Nachdem die Planerin Ursula Lange in den Ruhestand ging, hat die Stadt einige Jahre auf die Beratung verzichtet, zumal die Pflegeaufträge an die Landschaftsgärtner jeweils über mehrere Jahre liefen und man gute Erfahrungen mit den örtlichen Betrieben hatte.

Nach einigen Jahren wollte man sich jedoch einmal wieder professionellen und neutralen Rat einholen und bat die Nachfolgerin von Frau Lange, die Landschaftsarchitektin Annemone Welsner, die ganzen Grünanlagen einmal kritisch zu begutachten. Diese war in der Sitzung anwesend und stellte den örtlichen Gärtnerbetrieben ebenfalls ein gutes Zeugnis aus. Die Schiltacher Grünanlagen seien im Vergleich zu anderen Gemeinden dieser Größenordnung überdurchschnittlich ausgeprägt und auch von der Bepflanzung her „außergewöhnlich“. Sie zeigte sich sehr erfreut darüber, dass sich die Verantwortlichen der Stadt der Bedeutung von Straßengrün bewusst seien und welche enorme Bedeutung es für den Tourismus habe.

Sehr gut sei in Schiltach die optimale Durchmischung von Stauden, Gehölzen und Zwiebelgewächsen, so dass die Pflanzanlagen zu jeder Jahreszeit „etwas hergeben“. Bei den Stauden müsse regelmäßig regulierend eingegriffen werden, was von den beauftragten Gärtnern jedoch in optimaler Weise erledigt werde.

Bezüglich der Bäume in der Hauptstraße bestehe mittelfristig Handlungsbedarf, vor allem müsse man gelegentlich die Pflanzquartiere überarbeiten. Die Planerin hat diesen Punkt allerdings bisher ausgeklammert und wird sich in nächster Zeit bewusst mit den Bäumen befassen.

Auf die Frage, ob sich die Expertin auf dem Marktplatz mehr Blumenschmuck vorstellen könnte, antwortete diese eher zurückhaltend, da in diesem Bereich ihres Erachtens „der Schwerpunkt mehr auf den städtebaulichen Aspekten liegen sollte und zu viele Blumen eher stören könnten“. Dies sei allerdings nur ihre persönliche Ansicht, „dem einen gefällt’s, dem anderen nicht so sehr“.

Der Gemeinderat bedankte sich für die fachlichen Ausführungen und war sich darin einig, auch künftig wieder regelmäßig den professionellen Rat der Grünplanerin einzuholen, der die fachlich gute Arbeit der örtlichen Gärtnereien ergänzt.

6. Anfragen, Verschiedenes

Bei diesem Tagesordnungspunkt wurden verschiedene Bekanntgaben gemacht und Anfragen aus den Reihen des Gemeinderates beantwortet.

Kontakt

  • Stadtverwaltung
  • Marktplatz 6
  • 77761 Schiltach
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