• SchiltNacht 2008
  • Die Buschs

  • Arno Haas

SchiltNacht – die dritte Schiltacher Kulturnacht am 6. Juni

Hochklassiges Programm und Latenight-Shopping

Zum dritten Mal veranstaltet die Stadt Schiltach mit Unterstützung von Hansgrohe eine Kulturnacht zum „Zungeschnalzen“. Sie findet am Freitag, 6. Juni statt und hat für jeden etwas im Gepäck. Das Besondere: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Start ist in der Hansgrohe-Aquademie um 19 Uhr mit einer Kindervorstellung des Comedian „Filu“. Der 28jährige Westfale ist der Sohn des Tourneeleiters des Circus Simoneit-Barum und springt mit seinen Kinderzaubereien und Comedy-Illusionen kurzfristig ein. Die ursprünglich angekündigten „Buschs“ sind derzeit auf Türkei-Tournee, wo Vater-Busch einen Autounfall hatte, weshalb umdisponiert werden musste. 

Um 21 und 22 gibt es ein Programm von „Filu“ auch für Erwachsene: Der durchgedrehte Page. Der Page ist nett anzusehen. Klein und eher schmächtig. Er trägt einen leicht schief sitzenden Hut und eine Uniform. Er ist der ewig schusselige und doch liebenswerte Hoteldiener. Egal was er macht, wie sehr er sich auch bemüht, er tritt immer ins Fettnäpfchen. Sein urkomisches Gesicht spricht Bände. So schleppt er Koffer und hilft wo er kann, ist „Mädchen für alles“. Und genau das scheint ihn zu überfordern. So geschehen unaufhaltsame Missgeschicke, die kein Auge trocken lassen. Und wenn ihm auch alles schief geht, so empfindet man doch große Sympathie und Freude, wenn man ihm bei seinem Schaffen zusieht. Ein Mann – Ein Wort - Ein Schlamassel!

Ab 19.30 Uhr liegt der Schwerpunkt im Rathausfoyer auf Poesie und Musik. Das Straßenrandorchester Bestimmt Verstimmt gastiert auf Einladung des Kulturkreises „Wort, Buch & Schrift“ erstmals in Schiltach und unterhält das Publikum singend, tanzend, steppend und balancierend. Monika aus Ulm und Dennis aus Ontario/Kanada reisen seit 1989 gemeinsam durch Europa und machen hierbei auch in Schiltach halt. „Stepptanz auf dem Klavier“ heißt hierbei ihre Devise. Man darf durchaus hierauf gespannt sein.

Das musikalische Angebot der Kulturnacht lässt die Herzen der Soul-Fans höher schlagen. Es ist den Organisatoren gelungen, den Profi-Saxophonisten Arno Haas aus Schramberg in die Fachwerkstatt zu locken, wo er das Publikum schon vor zwei Jahren mit seinem „Arno-Haas-Trio“ begeisterte. Begleitet von Keyboard und Bass versteht es der Multi-Künstler Haas wie kein anderer, bekannte Soulklassiker zu interpretieren und mit seinem einmaligen Sax-Sound auf ganz eigene Weise darzubieten. Er gilt als einer der besten seines Fachs weltweit und ist eigentlich dauernd unterwegs. Ob mit Jürgen Waideles Conversation, Dr. Quincy & the Lemonshakers oder auch zur Begleitung von Volksmusikern wie Florian Silbereisen. Er lässt sich in keine Schublade stecken und hat auf seinen zahlreichen CD-Veröffentlichungen mit vielen berühmten Künstlern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. Um so schöner, dass er am 6. Juni ab 21 Uhr in Schiltach zu hören sein wird. Die Bühne für diesen Musik-Leckerbissen steht auf dem Schiltach-Vorland, wo die Spielvereinigung für die Bewirtung sorgt.

Das Duo „What Two Do“ aus Freiburg wird zur selben Zeit auf dem Marktplatz beginnen. Die zwei wissen, was sie tun. „Meistens zumindest“, räumen sie schmunzelnd ein. Doch was auch immer es ist, ob Jazz oder Pop, Rock ´n Roll oder Deutsch, Blues oder auch ganz anders: sie tun es zu zweit mit akustischer Gitarre, Saxophonen in verschiedenen Größen, der Klarinette, mit ihren Stimmen und vor allem: von Hand! Ohne Computer oder ähnliches. Auch sie sind in Schiltach keine Unbekannten und dürfen sich einer Fan-Gemeinde in der wunderschönen Fachwerk-Kulisse der Schiltacher Altstadt sicher sein.

Der gebürtige Schiltacher Dr. Hans Harter nimmt auf Einladung der Stadt ebenfalls die Gelegenheit der Kulturnacht wahr, sein neuestes Buch über das Geschlecht der Urslinger auf dem Marktplatz der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zur Abrundung des kulturellen Angebotes werden stündlich Abend-Stadtführungen angeboten. „Schiltach mit anderen Augen sehen“ nennen die Organisatoren dies und haben auch dafür gesorgt, dass die vier Museen ebenfalls geöffnet sind.
Bis 23 Uhr gibt es darüber hinaus die Möglichkeit eines „Late-Night-Shopping“ in den Fachgeschäften der Flößerstadt, vor deren Türen an diesem Abend Fackeln brennen werden.
Alles in allem wurde wieder ein stattliches Gesamtpaket geschnürt, das den Namen „Kulturnacht“ wahrlich verdient und genügend Anreiz bietet, dem schmucken Städtle am 6. Juni einen Besuch abzustatten.


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