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EnergieSparCheck: Fördermittel für 2007 bewilligt

Der EnergieSparCheck, die erfolgreiche Kooperation des baden-württembergischen Handwerks mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg, wird fortgesetzt. Im laufenden Jahr stehen Mittel für 2.500 geförderte Bewertungen von Wohngebäuden zur Verfügung. Eine begleitende Kampagne soll Gebäudeeigentümer über das Programm informieren.

Damit kann das kostengünstige Angebot zur energetischen Bewertung von Wohngebäuden und der Beratung der Eigentümer aufrechterhalten werden. Jeder Check wird wie bislang mit einer Zuzahlung durch das Umweltministerium in Höhe von 100 Euro gefördert. Als Eigenanteil werden dem Kunden 100 Euro in Rechnung gestellt. Die Stadt Schiltach bezuschusst diesen mit 50 Prozent.

Neutrale Bewertung der energetischen Qualität von Wohngebäuden

Das Programm richtet sich an Hausbesitzer, für die keine Pflicht zur Erststellung eines Gebäudeenergieausweises besteht. Die voraussichtlich bis Mitte dieses Jahres verabschiedete Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) sieht vor, dass beim Verkauf oder der Vermietung eines Gebäudes ein Energieausweis vorliegen muss. Bei eigengenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern und langjährigen Mietverhältnissen entfällt diese Verpflichtung und damit der Anlass, sich über die energetische Qualität seines Gebäudes und den Energieverbrauch zu informieren.

Hier will der EnergieSparCheck Abhilfe schaffen und gerade die große Gruppe der Ein- und Zweifamilienhausbesitzer ansprechen, um auch hier ein Bewusstsein für die Energieeinsparung bei Gebäuden als wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und nicht zuletzt auch zur Senkung der Energiekosten zu schaffen. Die speziell für die Energieberatung ausgebildeten Fachleute nehmen den Energiebedarf bestimmenden Bestandswerte auf, bewerten sie und ermitteln die Potenziale einer energetischen Gebäudesanierung. Der EnergieSparCheck wirkt damit weiter als ein wichtiger Impulsgeber für die Senkung des Energieverbrauchs im Gebäudebestand.

Qualifizierte Berater aus dem Handwerk

Erstmalig sind in 2007 nur Berater aus dem Handwerk beim EnergieSparCheck tätig, die eine Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater/in (HWK) nachweisen können. Auch Ingenieuren und Architekten steht die Aufnahme in die ESC-Beraterliste offen, sofern sie entsprechende Kenntnisse und Schwerpunkte in der Energieberatung und energetischen Gebäudesanierung nachweisen können.

Mittlerweile weist die Beraterliste fast 600 ESC-Berater aus dem Handwerk auf. Sowohl für die Durchführung des EnergieSparCecks als auch für die Ausstellung aussagefähiger Energieausweise ist eine fundierte und umfassende Ausbildung des Energieberaters Voraussetzung – die von den Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden angebotene Fortbildung zum "Gebäudeenergieberater im Handwerk" gewährleistet dies.
Förderprogramme

Einen Überblick über in Baden-Württemberg gültige Förderprogramme können Sie sich auf den Seiten des Energiesparportals Baden-Württemberg www.energiesparfoerderung-bw.de sowie des Impuls-Programm Altbau verschaffen www.impuls-programm-altbau.de.

Zuschuss der Gemeinde

Die Stadt Schiltach hat früh die Bedeutung von Energieeinsparung und Klimaschutz erkannt. Der Gemeinderat der Stadt Schiltach hat bereits in seiner Sitzung vom 9. Februar 2000 einstimmig beschlossen, für diesen Energie-Spar-Check zu werben und den Eigenanteil der Hauseigentümer mit 50 Prozent der Kosten zu unterstützen. Das bedeutet, dass sich der Eigenanteil bei Eigentümern von Ein- und Zweifamilienhäusern letztendlich auf 50 EURO reduziert.
Bei 55 Gebäuden wurde seither ein EnergieSparCheck durchgeführt. Viele Eigentümer haben Maßnahmen zur Energieeinsparung getroffen und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Wohin wenden sich interessierte Hauseigentümer?

Der einfachste Weg führt zur Stadtverwaltung Schiltach. Auskunft und Tipps gibt Ihnen Herr Achim Hoffmann, Rathaus, Marktplatz 6, Zimmer 14, Tel. 5817.

Informationen gibt es zudem im Internet (http://www.energiesparcheck.de): Hier kann man anhand der Anfangskennziffern der Postleitzahl sich den Energieberater benennen lassen.


Kontakt

  • Stadtverwaltung
  • Marktplatz 6
  • 77761 Schiltach